Der „Bildungsbaum“ – der zentrale Bestandteil des Entwurfs wird in Form eines Turmbauwerks als Hyperboloith realisiert. Die Zonierung in Wurzel- Stamm- und Kronenbereich ergibt sich sinnfällig aus dem Turmbauwerk mit den verschiedenen Zwischenebenen. Mehrere begehbare Themenplattformen die sowohl den Waldboden den Stammbereich als auch den Kronenraum erschließen, verankern den Turm zusätzlich mit seiner gewachsenen Umgebung und bieten genügend Platz um die geforderte Personenzahl aufzunehmen. Somit werden intensive Naturerlebnisse sowie sich ändernde Perspektivwechselautomatisch erlebbar. Sinnliche und emotionale Wahrnehmungen stehen in ständigem Wechsel (Innen – Außen, Außen – Innen) und thematisieren das Zusammenspiel zwischen natürlicher und gebauter Umwelt.
Die hocheffiziente hölzerne Hyperboloid-Konstruktion als Stabwerk (hyperbolische Gitterschale) zeichnet sich neben Ihrer Filigranität dadurch besonders aus, dass die wesentliche Konstruktion der gekrümmten Form ausschließlich aus geraden Stäben konstruiert werden kann, was den Turm zum einen eine extreme Leichtigkeit verleiht und auf der anderen Seite eine wirtschaftliche Bauweise erlaubt.
Wettbewerb 2026
Erweiterung Haus des Waldes
Stuttgart – Degerloch
Auftraggeber: Forst Baden-Württemberg
In Zusammenarbeit mit:
Neumahr Architekten BDA
Stefan Fromm Landschaftsarchitektur BDLA
Tragwerksplanung Ing.-Büro von Fragstein
Modellbau Werner Eichenlaub
















